Hola!


Adresse: Colegio Alfa & Omega, Camino Ermita Santa Lucía B-12, 03700 Dénia
Telefon: 0034 96 578 99 47 (lange klingeln lassen, es gibt keinen Anrufbeantworter)

Fotos gibt´s neuerdings hier: http://annefocking.myphotoalbum.com/albums.php

 

Arbeit

Die erste Woche in Spanien ist rum. Es gab eine Menge zu tun, aber nicht wirklich stressig. Unsere Chefs versuchen, die Arbeit abwechslungsreich zu gestalten. Diese Woche waren nur die Kindergarten- u. Grundschulkinder da. Ab nächste Woche sind noch die restlichen 6 Klassenstufen da. Da es eine Ganztagsschule ist, werden alle bis um 17h betreut.


Mein Plan für die erste Woche:

7.30h Gemeinschaftsraum putzen

8.00 Frühstück

8.30 Andacht

9.00 Spanisch-Unterricht

10.00 Mittagstisch decken (für ca. 150 Schüler)

11.00 Pause (Sandwiches)

11.45 2-jährige Kids beim Essen betreuen u. danach dort putzen

13.30 Abwasch

15.00 Mittagessen, danach den Speisesaal putzen

16.45 Brote u. Milch an die Schüler verteilen

 

Sprache I

Normalerweise mag ich ja kleine Kinder, aber das Essen mit den Zweijährigen war wirklich eine Herausforderung. Da sitzt dann so ein süßes Mädel vor dir, schreit aus voller Kehle nach der Mama u. du weißt nicht, was du sagen kannst. Mal abgesehen davon, dass ich gar nicht sicher bin, wieviel sie überhaupt versteht. Ich konnte nicht mal sagen "Iss das!" oder "Mach deinen Mund auf!". Natürlich kann ich das inzwischen, aber wenn das süße Mädel nicht auf mich hört u. seinen Kopf ständig wegdreht, braucht es mehr Überredungskünste u. die hab ich nicht. Glücklicherweise gab´s dann doch ein paar Erfolgserlebnisse u. ein lächelndes süßes Gesicht.

 

Putzlappen

Noch eine Herausforderung ist Putzen u. Abtrocknen, weil sie nur selten Lappen verwenden. Stattdessen muss man alle paar Minuten eine neues Papiertuch nehmen. Was es nicht für seltsame Dinge gibt. Da lerne ich gleich, so normale u. langweilige Sachen wie einen Küchenlappen o. -handtuch zu schätzen. *g*

 

Stadt

Gestern abend waren wir in einem Restaurant u. haben danach "Stolz u. Vorurteil" angeschaut, so richtig im Kinostyle mit Popcorn u. Pudding. Am Dienstag war ich in der Stadt ein bißchen shoppen u. am Hafen entlanglaufen. Da gibt es massig Stände mit Schmuck u. so Kleinkram. Sonst hat die Stadt nicht viel zu bieten. Das Zentrum ist sehr klein, aber ganz gemütlich.

 

Wetter

Leider ist es inzwischen oft bewölkt u. regnet manchmal. Trotzdem ist es viel wärmer als in Deutschland u. man kann kurze Klamotten tragen.

 

Sprache II

Ich fühl mich absolut wohl hier, die anderen Voluntärs sind super nett, die Umgebung wunderschön u. langsam gewöhn ich mich auch an die Sprache u. versteh immer mehr. Leider sind wir über 10 Deutsche, davon einige, die noch nie Spanisch gelernt haben. Aber es gibt auch welche aus den USA u. Ungarn, mit denen ich wenigstens Englisch reden kann u. dann natürlich 2 Jungs aus El Salvador, die nur Spanisch können. Und natürlich sprechen die Leiter Spanisch u. die Kids. Die Andachten werden immer auf Englisch bzw. Spanisch übersetzt, je nachdem in welcher Sprache die Person, die sie hält, besser klarkommt. Also... ich komme schon viel zum Spanisch sprechen, aber das erfordert viel Selbstdisziplin. In einem allein spanischen Umfeld würde ich sicher schneller lernen. Oft muss ich kurz überlegen, in welcher Sprache ich denn jetzt mit wem sprechen muss u. wenn ich ein Wort nicht weiß, versuch ich es einfach mit einer anderen. Manchmal passiert es auch aus Versehen, dass ich die Sprachen durcheinanderhaue. Aber das ist witzig. Es kamen sogar schon spanische Worte in meinem Traum vor. :-)

 

Gott

Ich in so super froh, dass ich hier sein kann! Es ist soooo toll! Ab u. zu hatte ich auch schon echt gute Gespräche über Gott, die Bibel u. Beziehungen. Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich der Bibel nur glaube, weil ich es von klein auf gewohnt bin o. weil ich wirklich denke, dass Gott dadurch zu mir spricht. Das kommt wohl u. a. davon, weil ich durch Boris (bzw. Bobbele, der schon ein Jahr in Elstal studiert) einiges von dem ganzen Bibelkritikzeugs höre. Klar, hab ich vorher sowas auch schon gehört, aber es hat mich nie so aufgewühlt. Außerdem hab ich mir im letzten Monat wenig Zeit genommen, um mit Gott zu reden u. jetzt fällt mir das voll schwer. Trotzdem muss jeden Morgen Bibel lesen u. beten. Das brauch ich richtig u. merke, wie es mich lebendig macht. Allein fällt es mir schwer, aber ich muss es einfach machen. Und seit zwei Tagen ist immer Steffi dabei. Wir haben sehr unterschiedliche Gedanken zu dem Text u. es hilft mir so sehr, wenn ich meine Überlegungen mit jemandem austauschen kann u. laut bete. Ich bin gespannt, was Gott in dieser Zeit hier noch mit mir vorhat u. was ich mit ihm erleben werde. Ach ja, im Hauskreis am Donnerstag ging es darum, sich wie die Wurzeln eines Baumes immer nach Wasser auszustrecken, auch wenn man grad nicht viel von diesem Wasser (Gott) merkt. Das war ermutigend.

 

Potsdam

Gestern bekam ich überraschenderweise Besuch von Sebastian, einem Freund aus Potsdam. Er ist unterwegs nach Marokko u. hat kurz vorbeigeschaut. Voll witzig! Aber ein bißchen freu ich mich sogar auf´s Studium. Und natürlich auf Potsdam u. die Leute. Ich bin echt glücklich, dort leben zu können. Und dann wird es außerdem absolut spannend, die Stimme von Jonas nicht nur durchs Telefon zu hören, sondern einfach bei ihm vorbeizuschauen o. etwas zusammen zu unternehmen. Er fängt nächste Woche mit dem Studium an. Sie haben vor dem eigentlichen Beginn noch einen Intensivkurs in Griechisch.

 

morgen

Heute abend gehen wir entweder in eine Bar oder Tanzen. Morgen hab ich frei. Gnädigerweise beginnt der Gottesdienst erst um elf. :-) Vielleicht gehen wir danach zur Burg, die unten am Strand steht. Ich kann sie von meinem Zimmer aus sehen.

 

Israel

Wenn du noch etwas über Israel wissen willst, frag mich! Ich hab grad keine Lust, so viel zu schreiben. *g*

15.9.07 22:03

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